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Mostviertel Tourismus GmbH

 

Das Mostviertel im Kontrast zwischen mild und wild


Wie eine Schatztruhe präsentiert sich das niederösterreichische Mostviertel. Fasziniert mit dem reizvollen Kontrast zwischen dem fruchtbaren Land im Norden und der wild-romantischen alpinen Bergwelt im Süden.

 

Sanft und hügelig zeigt sich das Mostviertel nahe der Donau, hier ist die Heimat der Mostbarone und Edelbrenner. Im milden Klima der Moststraße gedeihen über 1.000 000 hochstämmige, knorrige Mostbirnbäume. Besonders im Frühling ist das Mostviertel für Gruppen eine Reise wert. Die Baumblüte verwandelt die Landschaft in ein zauberhaftes Bild und die Region lädt zu abwechslungsreichen Blütenwanderungen und Genussreisen ein. Gefeiert wird aber auch im Mostherbst zur Erntezeit, wenn der junge Most in den Fässern „plaudert“ und bereit ist für die ersten Verkostungen.

 

Bizarre Felsformationen, tiefe Schluchten und sprudelnde Gewässer prägen die wild-alpine Bergwelt im ÖTSCHER:REICH. Im Sommer beliebt bei Wanderern und Naturgenießern, im Winter locken sportliche und familiäre Skigebiete. Besonders die großen und kleinen Gebiete punkten mit vorteilhaften Gruppen-Angeboten und erschwinglichen Preisen. Bergabenteuer genießen und erleben stehen auf dem Programm.

 

Rund um den weithin sichtbaren Ötscher, das Wahrzeichen des Mostviertels, liegt der größte Naturpark Niederösterreichs, der Naturpark Ötscher-Tormäuer. Dieser erstreckt sich über die Talschaften der Ybbs, der Erlauf und der Pielach. Außergewöhnlich sind die Taleinschnitte des Ötscherbaches – die Ötschergräben, die auch als „Grand Canyon Österreichs“ bezeichnet werden. Die Wanderung durch die Ötschergräben weiter zum Schutzhaus Vorderötscher zählt zu den schönsten Wanderrouten Österreichs.

 

Das Mostviertel ist nicht nur vielseitig, sondern auch für Gruppen- und Betriebsausflüge ideal gelegen und über die Westautobahn bestens erreichbar. Als zentrale Servicestelle agiert das kompetente Team vom Mostviertel Tourismus: mit Informationen über die schönsten Attraktionen, die genussvollsten Stationen und die besten Routenführungen.

 

Genussvielfalt von Most, über Dirndl bis zum Wein


Seit der Römerzeit pflegen die Mostviertler die hohe Schule der Most- und Weinkultur. Der Most - das Getränk, das dem Viertel seinen Namen gab - wird hierzulande aus den verschiedensten Birnensorten gepresst. Dazu kommen puristisch-elegante Weine aus dem Traisental, farbenfrohe Fruchtsäfte aus dem Tal der roten Früchte – dem Pielachtal und edle Brände aus den Brennereien entlang der Moststraße.

 

Meisterliche Moste von über 1.000 000 knorriger Birnbäume

 

Die Mostviertler Birnenmoste sind europaweit eine Rarität, denn in den meisten anderen Mostgebieten trinkt man Apfelmoste. Lange galt der Most als rustikaler Bauerntrank. Doch die Mostviertler haben den fruchtigen Durstlöscher salonfähig gemacht: Als wiederentdecktes Kult(ur)getränk sorgt das reine Naturprodukt auch bei Feinschmeckern für Gaumenkitzel. Besonders im Mostfrühling, wo die Birnbaumblüte für zwei Wochen ihren Höhepunkt erreicht, ist das säurehaltige und spritzige Getränk besonders begehrt. Auf zahlreichen Kirtagen, Frühshoppen und bunten Veranstaltungen wird der Mostfrühling entlang der 200 Kilometer langen Moststraße gefeiert.

 

Delikate Dirndln für Chutneys, Marmeldaden, Edelbrände- und Saftliebhaber

 

 

Stolz sind die Pielachtaler auf ihre roten „Dirndln“, eine alte Wildfrucht. Der Wärme liebende Strauch, der „gelbe Hartriegel“, gedeiht an den Südhängen des „Dirndltals“ wild und wird von den Pielachtaler Bauern auch kultiviert. Aus den süß-sauren Dirndln stellen die Pielachtaler allerlei Spezialitäten her: Marmeladen, Säfte, Edelbrände, Schokolade, Chutneys oder würzig eingelegte „Pielachtaler Oliven“. Für Genussliebhaber lohnt sich ein Besuch des Pielachtaler Dirndlkirtags der jedes Jahr Ende September in unterschiedlichen Orten des Pielachtals stattfindet.

 

 

Erlesene Tropfen aus dem Traisental

 

 

Zwischen den Südufern der Donau und St. Pölten liegt das kleine, feine Weinbaugebiet Traisental. Der südliche Nachbar der Weinregion Wachau ist für Kenner längst schon mehr als ein Geheimtipp. Einige der Weißweinproduzenten zählen zu den Besten in ganz Österreich. Die Weine bestechen durch puristische Eleganz und eine mineralische Note. Auf 770 Hektar wird vermehrt die Grüne Veltliner Rebsorte sowie der Traisentaler Riesling angebaut. Ein besonderer Tipp für Genießer ist der Traisentaler Weinherbst. Kellergassenfeste, Riedenwanderungen, Erntedankfeste, Jungweinverkostungen und Weintaufen warten auf die Besucher.

 

 

Naturpark Ötscher-Tormäuer – Hohe Gipfel, tiefe Schluchten

 

Rund um den weithin sichtbaren Ötscher, das Wahrzeichen des Mostviertels mit einer stolzen Höhe von 1.893 Meter, entstand 1970 der Naturpark Ötscher-Tormäuer. Er ist 170 Quadratkilometer groß und damit der größte Naturpark Niederösterreichs, für viele auch der eindrucksvollste. Der Naturpark erstreckt sich über die fünf Gemeinden Gaming/Lackenhof, St. Anton an der Jeßnitz, Puchenstuben, Annaberg und Mitterbach am Erlaufsee. Viele Wanderwege – von ganz gemütlich bis zu anspruchsvollen Strecken – führen durch den Naturpark. Das Wechselspiel aus bizarr geformten Felsen, tiefen Schluchten, Wasserfällen, Höhlen, ruhigen Wäldern, Almen, Seen und herrlichen Aussichtspunkten. Außergewöhnlich sind die tiefen Taleinschnitte, besonders die Ötschergräben, die auch als „Grand Canyon Österreichs“ bezeichnet werden. Das Kalkgestein des Ötschermassivs beherbergt zudem das bedeutendste Höhlensystem Niederösterreichs, einige der Höhlen sind für Wanderer auch zugänglich. Das anlässlich der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 errichtete Naturpark Zentrum Ötscher-Basis am Eingang zu den Ötschergräben in Wienerbruck ist Hauptausgangspunkt für ein neues Tourenangebot. Gut ausgebildete Naturvermittler laden zu halbstündigen Kurzführungen und sogar zu Mehrtagestouren ins ÖTSCHER:REICH.

 

Wilde Wunder erleben

 

Wer die vielen „wilden Wunder“ im und rund um den Naturpark Ötscher-Tormäuer auf vorteilhafte Weise entdecken und ausprobieren möchte, profitiert von der kostenlosen „Wilde Wunder Gruppen-Card“. Sie gilt ab 10 Personen als Eintrittskarte für 50 Attraktionen, Genuss- und Abenteuerprogramme und für Liftfahrten. Mit der „Wilde Wunder Card“ fährt man außerdem mit dem Bus und der Mariazellerbahn um 50 Prozent ermäßigt. Die Karte gilt von Anfang Mai bis Ende Oktober, bei einigen Gastgebern ausschließlich im Juli und August. Zu kaufen gibt es die Karte nirgendwo – alle Gäste, die bei einem der aktuellen „Wilde Wunder-Gastgeber“ in der Mostviertler Bergwelt oder in Mariazell wohnen, erhalten sie gratis.

 

Bequem auf Schiene

 

Die Marizellerbahn ist wohl die schönste Verbindung von Technik und Natur. Rund 90 Kilometer führt die Mariazellerbahn von der Landeshauptstadt St. Pölten durch das Pielachtal und den Naturpark Ötscher-Tormäuer bis in den Wallfahrtsort Mariazell. Seit mittlerweile 100 Jahren bringt die Bahn Wanderer, Pilger und Pendler auf schmaler Spur zu den gewünschten Ausflugszielen und zeigt dabei gleichzeitig die schöne Landschaft des alpinen Mostviertels.

Kulturelle Schauplätze im Mostviertel

Kontrastreich wie die Landschaft ist auch das Kulturangebot im Mostviertel. Von Klassik über Weltmusik bis zu Theater reicht der Bogen. Gruppen-, Verein- und Betriebsausflüge können eindrucksvolle Zeugen vergangener Zeit - Schlösser, Stifte und Kirchen - besichtigen und sich von der jeweiligen Historie überzeugen. Neben imposanten Schlössern und Klöstern ist das Mostviertel auch Heimat von Komponist Carl Zeller und Skipionier Mathias Zdarsky, Wegerast von Minnesänger Neidhart von Reuenthal, als auch ein verlockender Ort für eine Sommerfrische von Joseph Haydn oder Franz Schubert.

Museen und Ausstellungen im Mostviertel

Ein facettenreiches Angebot an Museen und Ausstellungen bietet das Mostviertel. Spannende Themen und speziell für Gruppen aufbereitete Unterlagen oder Führungen sorgen dafür, dass beim Kulturausflug niemals Langeweile aufkommt. Mit der Schallaburg und ihren jährlich wechselnden Ausstellungen sowie dem im St. Pölten Kulturbezirk liegenden Landesmuseum besitzt das Mostviertel zwei der populärsten kulturellen Ausflugsziele Niederösterreichs. An der Moststraße können Besucher und Gruppen ein weiteres kulturelles Highlight entdecken - das Stift Seitenstetten. Das im Jahr 1112 gegründete wurde, ist heute Gastgeber für Ausstellungen, Gartentage und geschichtsträchtiger Veranstaltungsort zu allen Jahreszeiten.

Brauchtum entlang der Eisenstraße

Über Jahrhunderte hinweg verband ein reger Handel das milde und wilde Mostviertel. Die Bauern aus dem Hügelland versorgten die Hammerherren, Schmiede und Köhler in der Bergwelt mit den Früchten ihrer Erde: mit Most und Proviant. Im Gegenzug erhielten die Bauern beste Eisenwaren. Im FeRRUM Ybbsitz, entlang der drei Kilometer langen Schmiedemeile, als auch in Waidhofen an der Ybbs – die besser bekannt ist als „Stadt der Türme“, verschaffte der Eisenhandel eine Blütezeit. Im FeRRUM als auch in Waidhofen a/d Ybbs können Besucher noch Brauchtum gepaart mit Modernem erleben.

Flammende Weihnacht entlang der Most- & Eisenstraße

Wenn Most und Eisen glühen, ist Advent an der Most- und Eisenstraße. Sechs stimmungsvolle Adventmärkte entflammen die Vorfreude auf Weihnachten in der Region. In Schlössern, Schmieden, Stifte und Klöster- die Adventmärkte entlang der Most- und Eisenstraße finden an ganz besonderen Orten statt. Strahlende Lichter und wärmende Feuer verzaubern die geschichtsträchtigen Plätze, Häuser und Höfe in Waidhofen an der Ybbs, Ybbsitz, Gaming, Neubruck, St. Peter in der Au und Seitenstetten.

Sehen, staunen, „selber tuan“

Die vielfältige Pracht auf den Schau- und Verkaufsständen ist hand- und selbstgemacht. Oft aus natürlichen Materialien, meist aus der Region. Vom Buchbinder bis zum Messerschmied. Wie wär´s mit einem Besuch der Lebkuchenwerkstatt? Oder einem selbstgeschmiedeten Nagel? Besucher dürfen sich überraschen lassen und in den Bastelstuben und Werkstätten selbst Hand anlegen bis die Funken fliegen. Wer sich das bunte Treiben auf den flammenden Weihnachtsmärkten in Ruhe anschauen will, kuschelt sich auf ein Schaffell in den Mostviertel-Liegestuhl und schaut den Flammen beim Tanzen zu.

Historische Orte in flammendem Ambiente

Wo einst unter Andreas Töpper der Eisen glühte, im lichtvollen Rahmen des Renaissanceschlosses St. Peter in der Au oder im historischen Schloss Rothschild in Waidhofen an der Ybbs finden ab dem ersten Adventwochenende 2. Dezember bis 17. Dezember sechs stimmungsvolle Adventmärkte statt. In der Kartause Gaming trifft feuriger Kulturgenuss auf kunsthandwerkliche Exponate. Im Stift Seitenstetten wird der urige Weinkeller zum „Zuaschaun beim Dorschbirnbrenna“ geöffnet und in Ybbsitz wir die hohe Kunst des Schmiedens bei der „Flammenden Schmiedeweihnacht“ zelebriert.

 

Das Mostviertel im Winter

 

Wenn die weißen Flocken tanzen, wird die Mostviertler Berglandschaft zum Paradies für alle Wintersportler. Abseits der Pisten findet man Ruhe und Besinnlichkeit. Von weißem Zuckerguss umhüllt zeigt sich die knapp 2.000 Meter hohe Mostviertler Bergwelt im Winter. Hier, wo die Wurzeln des modernen Skilaufs mit Pionier Matthias Zdarsky zu Grunde liegen, bieten vier große und zahlreiche kleine Skigebiete mit rund 110 Pistenkilometern genug Entfaltungsmöglichkeiten. Freilich kann der Winter auch abseits der Pisten beim Langlaufen, Rodeln, Eislaufen, Schneeschuhwandern oder Skitourengehen zum Abenteuer werden.

 

Auf die Piste, fertig, los!

 

Die vier großen Skigebiete des Mostviertels – das Hochkar bei Göstling an der Ybbs, Lackenhof am Ötscher, Annaberg und die Gemeindealpe Mitterbach bieten nicht nur abwechslungsreichen Pistenspaß, sondern auch erschwingliche Preise. Das Hochkar zählt zu den schneesichersten und höchstgelegenen Alpinzentren Ostösterreichs. Neben dem auf 1.800 Metern Höhe gelegenen Hochkar befindet sich das familiäre Bergdorf Lackenhof. 9 Lifte bringen die Skifahrer auf die Pisten des Vaterberges, dem Ötscher. Möchte man es etwas ruhiger angehen, bietet das Skigebiet Annaberg den idealen Freizeitspaß. Auf der Gemeindealpe in Mitterbach, können Skifahrer nicht nur einen prachtvollen Panoramablick genießen, sondern auch auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden die Pisten hinunterbrettern.

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