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Palais Liechtenstein

Die liechtensteinischen Palais in Wien

Seit mehr als 300 Jahren befinden sich das GARTENPALAIS und das STADTPALAIS Liechtenstein in Privatbesitz einer der ältesten Adelsfamilien Europas, der fürstlichen Familie Liechtenstein. Die beiden Palais bieten exklusive und geschichtsträchtige Räumlichkeiten für Veranstaltungen sowie Meisterwerke der privaten Kunstsammlung des Fürsten von und zu Liechtenstein zur Besichtigung im Rahmen von Führungen.

Die Fürstlichen Sammlungen

In den Galerieräumen der beiden Palais sind Glanzstücke der privaten Kunstsammlung des Fürsten von und zu Liechtenstein ausgestellt, die nur im Rahmen gebuchter Führungen zu besichtigen sind. Die Sammlung umfasst Hauptwerke europäischer Kunst aus fünf Jahrhunderten und gehört zu den bedeutendsten Privatsammlungen der Welt. Ihre Anfänge liegen im 17. Jahrhundert und wurzeln im barocken Ideal kunstsinnigen fürstlichen Mäzenatentums.

Die Fürstlichen Sammlungen umfassen heute etwa 1.700 Gemälde mit Meisterwerken von der Frührenaissance bis zum Biedermeier, darunter Arbeiten von Lukas Cranach dem Älteren, Raffael, Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck, Frans Hals, Rembrandt, Rudolf von Alt, Ferdinand Georg Waldmüller und Friedrich von Amerling. Von ebenso bedeutendem kunsthistorischen Rang ist die Sammlung italienischer Bronzen, deren Schwerpunkt auf Meisterwerken des 16. und 17. Jahrhunderts liegt. Neben diesen herausragenden Gemälden und Skulpturen beinhalten die Fürstlichen Sammlungen auch wichtige Bestände an Grafiken, Pietra Dura-Arbeiten, Emaillen, Elfenbeinobjekten, Prunkwaffen, Porzellan, Tapisserien und Möbeln, die einst die Ausstattung der Schlösser und Paläste der Familie bildeten.  

Das GARTENPALAIS Liechtenstein

Das GARTENPALAIS Liechtenstein steht heute als opulente Eventlocation im Herzen Wiens zur Verfügung. Umgeben von einem weitläufigen Garten ist es ein Geheimtipp für exklusive Veranstaltungen im privaten Luxusambiente. Die lichtdurchflutete Sala Terrena sowie der Herkulessaal, der mit seinen 530 m2 als größter profaner Barocksaal Wiens gilt, sind traumhafte Kulisse für Hochzeiten, Galadinners, Konferenzen oder Konzerte. 

Glanzstücke der Fürstlichen Sammlungen von der Frührenaissance bis zum Hochbarock befinden sich unter den Schätzen im GARTENPALAIS, allen voran Meisterwerke von Rubens, Rembrandt und Raffael sowie das Badminton Cabinet, ein Prunkschrank, der 2004 bei einer Christie’s-Auktion in London um 27 Millionen Euro als wertvollstes Möbelstück der Welt für die Fürstlichen Sammlungen ersteigert wurde. Der Besuch dieser aufsehenerregenden Privatsammlung ist garantiert etwas Besonderes für jede Reisegesellschaft.

Errichtet wurde das GARTENPALAIS Liechtenstein um 1700 unter Fürst Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein, der mit den weiteren von ihm getätigten Bauvorhaben in Böhmen und Mähren sowie dem STADTPALAIS Liechtenstein in der Bankgasse einer der größten Bauherren seiner Zeit war. 

Für die Ausstattung des Herkulessaals konnte er den großen Meister des römischen Barock, Andrea Pozzo gewinnen, der dort zwischen 1704 und 1708 mit dem Deckenfresko Aufnahme des Herkules in den Olymp ein unglaublich vitales Alterswerk schuf. Es ist in all seiner barocken Farbfrische erhalten.

In einzigartiger Vollständigkeit ist auch die Stuckdekoration des gesamten GARTENPALAIS erhalten. Sie stammt von dem renommierten Stuckateur Santino Bussi (1664–1736) und stellt zweifellos eine der qualitätsvollsten Stuckausstattungen des Wiener Hochbarock dar, die gänzlich ohne historistische Ergänzungen des späten 19. Jahrhunderts erhalten blieb.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde ein Großteil der umfangreichen Kunstsammlung ins GARTENPALAIS transferiert. Dort wurde sie ab 1807 erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im 19. Jahrhundert übersiedelte auch die Bibliothek aus dem klassizistischen Majoratshaus in der Herrengasse in die Rossau, wo sie zwischen 1912 und 1914 in die Herrenappartements im Erdgeschoß eingebaut wurde. Die Bibliothek der Fürsten von Liechtenstein umfasst heute rund 100.000 Bände aus allen Wissensgebieten vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. 

Das STADTPALAIS Liechtenstein

Das STADTPALAIS diente einst als Residenz der Fürsten von und zu Liechtenstein. Nach einer umfangreichen Restaurierung vor einigen Jahren erstrahlt das Palais heute in altem Glanz und zählt zu den prunkvollsten Eventlocations in Wien.

Im STADTPALAIS stehen auf rund 250 m² im ersten und rund 320 m² im zweiten Obergeschoß prunkvolle historische Räume für exklusive Veranstaltungen zur Verfügung. Barocke Stuckdecken fügen sich mit üppigem Neo-Rokoko-Interieur, Original-Möbeln, ausladenden Lustern und farbenfrohen Seidenbespannungen zu einem harmonischen Ganzen.

Gemälde und Möbel aus einer der fruchtbarsten und eigenständigsten Epochen der Wiener Kunstgeschichte, dem in Wien nicht wirklich scharf voneinander zu trennenden Klassizismus und Biedermeier sind zu sehen: unter anderem Meisterwerke aus dem Œuvre von Friedrich von Amerling, Friedrich Gauermann, Peter Fendi oder Ferdinand Georg Waldmüller. Sie stehen dort mit der Originalausstattung des Gebäudes, dem ersten Neorokoko weltweit, im spannenden Dialog. 

Der Bau des STADTPALAIS begann 1691. Fürst Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein erwarb 1694 das Gebäude in unvollendetem Zustand und ließ den Bau von Domenico Martinelli unter Einsatz bedeutender Künstler, wie dem Stuckateur Santino Bussi und dem Bildhauer Giovanni Giuliani, vollenden. 

Im zweiten Obergeschoss wurden bereits ab 1705 Werke der Fürstlichen Sammlungen ausgestellt, die von Anfang an einen Anziehungspunkt für die Kunstliebhaber bildeten.

Fürst Alois II. von Liechtenstein ließ das Palais im 19. Jahrhundert von Peter Hubert Desvignes im Stil des „Zweiten Rokoko“ umgestalten, womit Desvignes das früheste und bedeutendste Interieur dieser Stilrichtung in Wien schuf. Für die Innenausstattung zeichneten Carl Leistler und Michael Thonet als ausführende Handwerker verantwortlich, deren prachtvolle Parkettböden mit Einlegearbeiten aus verschiedensten verleimten und gebogenen Hölzern damals wie heute beeindrucken.

Das luxuriöse Ambiente des GARTENPALAIS und des STADTPALAIS Liechtenstein gewährt spannende Einblicke in die fürstliche Lebenswelt. 

Bei Interesse an einer exklusiven Führung kontaktieren Sie uns unter info@palaisliechtenstein.com. 

Für Fragen zur Anmietung der Räumlichkeiten steht Ihnen unser Eventteam unter event@palaisliechtenstein.com zur Verfügung.

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Allgemein

Öffnungszeiten:
Das GARTENPALAIS und das STADTPALAIS Liechtenstein werden exklusiv für Führungsgruppen bzw. Veranstaltungen geöffnet.
Herkömmliche Öffnungszeiten gibt es keine. Die Bürozeiten lauten: Mo – Fr 9.00 Uhr – 17.00 Uhr

Busparkplatz:
Beide Palais bieten keine eigenen Busparkplätze an. Busse können jedoch direkt vor dem GARTENPALAIS in der Fürstengasse 1 kurz halten, um Gäste aus- bzw. einsteigen zu lassen.
Für das STADTPALAIS In der Bankgasse 9 befindet sich die nächstgelegene Ein-/ Ausstiegsstelle beim Burgtheater (Josef-Meinrad-Platz). Die Entfernung beträgt ca. 3 Gehminuten

Restauration:
Neben dem GARTENPALAIS befindet sich die Vinothek & Bar der Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein. Angeboten werden neben kleineren ausgesuchten kulinarischen Spezialitäten auch Kaffee sowie hausgemachte Mehlspeisen. Nicht täglich geöffnet!

Räumlichkeiten und Services
Restaurant
Sitzplätze: 30 Innen / 60 Außen

Packages

© Fotomanufaktur Grünwald

Im Rahmen von Führungen können auch Weinverkostungen mit Weinen der Hofkellerei Liechtenstein gebucht werden. Weiters bieten wir optional einen 30-minütigen Sektempfang vor oder nach der Führung an. Gerne erstellen wir auch individuelle Konzepte für Ihre Gruppe. Für Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter info@palaisliechtenstein.com