TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg TMB Tourismus-Marketing Brandenburg © Peter Becker
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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Gruppenreisen in Brandenburg

Das Land Brandenburg bietet mit seiner Vielzahl an Schlössern und Kirchen, seinen naturbelassenen Wiesen und Wäldern und seiner reizvollen Seen- und Flusslandschaft die ideale Mischung aus Kultur, Erholung und sportlichen Angeboten.

Kaum ein anderer Schriftstellername ist so eng mit Brandenburg verbunden wie der Theodor Fontanes. Geboren in Neuruppin, rund 70 Kilometer vor den Toren Berlins, arbeitete Fontane, nach Tätigkeiten in London, als Reiseschriftsteller. So waren es insbesondere seine Aufenthalte in England und Schottland, die ihm die Augen für die Besonderheit und Faszination der eigenen Heimat geöffnet haben. In seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ hat Fontane Landschaft, Orte und Menschen beschrieben.

Brandenburg Group Travel Office

Das Team des Brandenburg Group Travel Office steckt voller Programmideen und bietet einen Rundumservice für Ihre Reiseorganisation:

  • Gestaltung von maßgeschneiderten Tages- und Mehrtagesprogrammen
  • Hotelreservierung und Vermittlung
  • Vermittlung von Gästeführern und Künstlern
  • Führung in Schlössern, Parks und Gärten
  • Vermittlung/ Reservierung Gastronomie
  • Schiffstouren, Schiffscharter und Kahnfahrten
  • Tages- und Mehrtagesprogramme

Brandenburger Schlösser, Parks und Gärten

Schlossherren öffnen ihre Türen, Kirchen lassen ihre Orgeln erklingen und Köche bringen Spezialitäten der Regionen auf die festlich gedeckten Tafeln. Mit den Schlösserfahrten werden Klassiker wie das Schloss Neuhardenberg und Geheimtipps wie das Wasserschloss in Fürstlich Drehna besichtigt. Von der Prignitz bis in das Elbe-Elsterland – die schönsten Schlösser, Parks und Gärten in Brandenburg präsentieren sich. Die Tagesausflüge werden von kulturell versierten Reiseleitern moderiert. Ein regionales Mittagessen und eine gemütliche Kaffeetafel sind inklusive.

Veranstaltungen 2020

23.03.2020 - Karnevalsumzug in Cottbus: "Zug der fröhlichen Leute"
22.02.. -10.06.2020 - Ausstellung "Monet. Orte" im Museum Barberini
20.03. - 22.02.2020 - AEQUINOX Musiktage Neuruppin
01.04. - 03.10.2020 - Ausstellung "Wir decken die Tafel. Ein Vorbote der Sammlung Dohna in Doberlug" im Museum Schloss Doberlug
01.05. - 01.11.2020 - 75 Jahre Potsdamer Konferenz im Schloss Cecilienhof
27.06. - 11.10.2020 - Ausstellung "Rembrandts Orient" im Museum Barberini
22.05  - 24.05.2020 - Gartenfestival im Branitzer Park (Cottbus)
12.06. - 28.06.2020 - Musikfestspiele in Potsdam
26.06. - 28.06.2020 - Rosengartenfesttage in Forst
20.06. - 21.06.2020 - "Ein Fest für Beethoven" in der Kammeroper Schloss Rheinsberg
27.06. - 30.08.2020 - Choriner Musiksommer in der Klosterruine Chorin
13.06. - 12.09.2020 - Brandenburgische Sommerkonzerte
03.+04.07.2020 - 06. - 08.08.2020 - Spreewälder Lichtnächte
Dezember 2020 - Weihnachtsmärkte im Land Brandenburg

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„Industriekultur“ – Programm in 2021

Industrielandschaft im Wandel

Wo sich früher gigantische Bagger durchs Erdreich wühlten, stechen heute Urlauber in See, gehen angeln, baden oder surfen. Diese Region erlebt derzeit einen Landschaftswandel, der spektakulärer kaum sein könnte. Dazu zählt der „liegende Eiffelturm der Lausitz“ – kurz F60.  Die ehemalige Abraumförderbrücke gewährt heute Touristen spannende Einblicke in die Bergbaugeschichte und gleichzeitig erhebende Ausblicke über das Lausitzer Seenland. Die F60 – ein Gigant, der 11 000 Tonnen schwer, 80 Meter hoch, 200 Meter breit und einen halben Kilometer lang ist. Doch die Lausitzer Industriekultur erzählt nicht nur von Kohle. Zum Flanieren lädt die Gartenstadt Marga in Senftenberg ein, eine Werkssiedlung aus der Gründerzeit und gleichzeitig Deutschlands älteste Gartenstadt. Danach geht es mit dem Schiff aufs Wasser: Und zwar ab Senftenberg. Der Stadthafen mit der Seebrücke ist hier seit wenigen Jahren der neue Blickfang am Senftenberger See. 

Leistung: Geführter Rundgang durch die Gartenstadt Marga,  Besuch der F60 mit Bergmannsessen (Kesselgulasch), Schiffsfahrt auf dem Senftenberger See 
 

Made in Brandenburg – die Thermosflasche

Sie hält kalte Getränke schön kühl oder heißen Tee stundenlang warm – die Thermosflasche. Gerade an heißen oder kalten Tagen ein unentbehrliches Reise-Utensil. Und wer hätte das gedacht: Ihr Erfinder Reinhold Burger stammt aus Brandenburg. Das Museumsdorf Glashütte bei Baruth/Mark im Fläming erinnert in einer eigenen Ausstellung an Reinhold Burgers wohl berühmteste Erfindung, die bis heute zahllose Menschen auf der Welt zu schätzen wissen. Daher wurde dem Tüftler und Erfinder in der ehemaligen Hütten-Glasschleiferei ein Denkmal gesetzt. Schon seit 300 Jahren ist die Kunst des Glasmachens in Glashütte zuhause. Zu voller Blüte kam das Gewerbe im 19. Jahrhundert, als der Ort mit der Produktion von Lampenschirmen aus Milchglas zum größten Glaserzeuger Brandenburgs aufstieg. In vielen Berliner Salons hingen damals Lampenschirme aus Glashütte. Danach geht es zur Wiege des deutschen Rundfunks nach Königs Wusterhausen im DahmeSeenland. „Hallo, hallo, hier Königs Wusterhausen auf Welle 2700.“ Mit diesen Worten begann am 22. Dezember 1920 eine neue Ära für Deutschland. Im provisorischen Studio spielten Postbeamte live ein Weihnachtskonzert. Zum ersten Mal wurden Sprache und Musik als moderiertes Programm gesendet. Heute zeigt das dortige Funktechnikmuseum auf dem historischen Areal zahlreiche Exponate aus 100 Jahren Rundfunk. 
 
Leistung: Besuch und Führung durch das Museumdorf Glashütte (auf den Spuren Reinhold Burgers Vakuumpumpe & Röntgenröhre), Schauvorführung Glasproduktion,  Mittagessen (3 Tellergerichte zur Wahl im Gasthof Reuner), Besuch und Führung des Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen (mit Schauvorführung 1.000 PS Aggregat), Kaffeegedeck in Hoenckes Gasthaus 
 

Wo das industrielle Herz von Brandenburg (Havel) schlug

In Brandenburg an der Havel wurde die Mark Brandenburg gegründet. Altstadt, Neustadt und Dominsel sind noch heute eindrucksvolle Zeugnisse der Geschichte. Doch Brandenburg war einst auch eine wichtige Industriestadt. Bis heute äußerlich beeindruckend ist die einstige Fabrikhalle des Stahlwerkes. Der Komplex ist heute ein Industriemuseum. Dort können Besucherinnen und Besucher das größte Relikt der Industriezeit von Brandenburg an der Havel bestaunen – der letzte von zwölf gewaltigen Schmelzöfen – ein Siemens-Martin-Ofen. Von 1914 bis 1994 wurde hier Stahl geschmolzen. Die gewaltige ehemalige Produktionshalle ist nicht nur ein Museum, sie wird gleichzeitig als Veranstaltungsort genutzt. Brandenburg an der Havel ist von zahlreichen Kanälen durchzogen und eingebettet in das größte zusammenhängende europäische Binnenwassersportrevier – damit mutet die Stadt vielerorts wie „Klein-Venedig“ an. Touristen können hier zudem ein herausragendes Ensemble von mittelalterlicher und vor allem gotischer Baukunst besichtigen – beispielsweise am Neustädtischen Mühlentorturm, der Domkirche St. Peter und Paul oder dem Altstädtischen Rathaus. 
 
Leistung: Stadtrundfahrt durch Brandenburg an der Havel (Blechspielzeug von Ernst Paul Lehmann, Brennabor – ehemaliger Hersteller von Fahrrädern und Motorrädern, Wiemann Werft – baute Schiffe für die Havel), Besuch und Führung im Industriemuseum Brandenburg, Schichtpause: Imbiss mit Stullenbüchse & Kaffeepott, Besuch und Führung durch das Optikmuseum Rathenow 
 

Der Stoff, aus dem Berlin entstand

In der Gründerzeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts produzierten 6.000 Menschen auf dem Gelände des Ziegeleiparks jährlich Millionen von Ziegeln. Per Frachtkahn wurden die meisten davon über die Havel in die aufstrebende Metropole Berlin transportiert.  „Industriegeschichte zum Anfassen“ lautet das Motto des Ziegeleiparks Mildenberg im Ruppiner Seenland. Dort, wo mehr als 100 Jahre lang Schornsteine rauchten, Tonstaub in der Luft lag, dampfende Bagger lärmten, Loren quietschten und Frachtkähne mit den fertigen Ziegeln ablegten, kann man heute diesem alten Handwerk nachspüren. Zu sehen ist zum Beispiel der ovale Hoffmannsche Ringofen von 1859 und die original Mildenberger Dampfmaschine. Während einer Rundfahrt mit der Original-Ziegeleibahn gibt es viele Hinweise vom Lokführer. Auf diese Weise bekommen Besucherinnen und Besucher einen guten Überblick über das gesamte Gelände. Anschließend geht es ins Ofen- und Keramikmuseum nach Velten (Mark). Das im Jahr 1905 gegründete Museum zeigt auf rund 900 Quadratmetern die Kunst- und Technikgeschichte dieses Wärmespenders. Außerdem gibt es Einblicke in die Keramik der Region mit Fokus auf das erste Drittel des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind darüber hinaus mehr als 500 Objekte aus der Sammlung von Hedwig-Bollhagen-Keramiken. 
 
Leistung: Besuch im Ziegeleipark Mildenberg und Führung (inklusive Fahrt mit der Feldbahn und Vorführung wie ein Ziegelstein entsteht), Mittagessen (3 Tellergerichte zur Auswahl im Gasthaus alter Hafen), Besuch und Führung Ofenmuseum Velten (Mark) 
 

Auf Entdeckungstour durch die Residenzstadt Potsdam

ganzjährig, Dienstag-Donnerstag
Auf Entdeckungstour durch die Residenzstadt Potsdam

©Potsdam Freundschaftsinsel, Foto: TMB - Fotoarchiv / Yorck Maecke

Anlässe für einen Besuch in Potsdam gibt es genug. Da gibt es die Schlösser und Gärten der brandenburgisch-preußischen Könige, allen voran das weltberühmte Schloss Sanssouci, die historische Innenstadt mit ihren beeindruckenden barocken Plätzen und die größte Siedlung im holländischen Stil außerhalb der Niederlande – das Holländische Viertel.

In den vergangenen 300 Jahren wandelte sich die Garnisonstadt Potsdam zu einer der prächtigsten Residenzstädte Europas. Der Preußenkönig Friedrich II. wie auch seine Vorgänger und Nachfolger schufen in und um Potsdam zahlreiche barocke Bauten sowie 17 Schlösser und Paläste mit üppigen Landschaftsparks, darunter Schloss und Park Sanssouci mit dem Neuen Palais. Dabei machte nur ein Zufall die Garnisonstadt Potsdam zu einer der schönsten Residenzen in Europa. Auf dem Weg zu einer Militärübung legte Friedrich der Große eine Rast auf dem „Wüsten Berg“ ein. Beim Blick über Potsdam entsteht in seinen Gedanken der Park Sanssouci.

Das Schloss Sanssouci steht heute am südlichsten Rand des Bornstedter Höhenzuges. Bis 1700 war er mit Eichen bewachsen. Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff plante einst den kleinen Rokokobau. Er wurde ab 1745 in nur zwei Jahren errichtet. Erst rund 100 Jahre später kamen die beiden Flügelbauten hinzu.

Leistung:

  • Stadtrundfahrt in Potsdam
  • Mittagessen im Restaurant „Alter Stadtwächter"
  • Besuch und Führung im Schloss Sanssouci mit Park
  • Besuch und Führung über den Bornstedter Friedhof 

Dauer:
6 Stunden

 

F60 - ein liegender Gigant aus Metall

ganzjährig buchbar, außer Dienstag und Mittwoch
F60 - ein liegender Gigant aus Metall

©Besucherbergwerk F60, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann

Das Quietschen der Förderbrücken im Tagebau ist längst verstummt. Geblieben ist eine weite Landschaft sowie Zeugen aus Stein und Metall wie die F60 – eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt. Das heutige Besucherbergwerk mit seiner Abraumförderbrücke ist ein liegender Gigant aus Metall. 80 Meter hoch, 200 Meter breit und einen halben Kilometer lang. Mit dem 11.000 Tonnen schweren Gerät wurden früher die Erdschichten, die über den Kohleflözen lagen, abtransportiert.

Weiterverarbeitet wurden die gewonnenen Braunkohlebrocken in Fabriken und dort zu pfundschweren Energiepaketen gepresst. Dies geschah unter anderem in Domsdorf – in der Brikettfabrik „Louise“ aus dem Jahr 1882. Das faszinierende technische Denkmal zischt und rumpelt auch heute noch – allerdings seit 1991 nicht mehr im Regelbetrieb, sondern für Besucherinnen und Besucher. Schnaufend setzen sich dann die Schwungräder und Kolben in Bewegung.

Leistung:

  • Führung Förderbrücke F60
  • herzhaftes Mittagessen inkl. ein alkoholfreies Getränk
  • Führung Brikettfabrik Louise
  • Busparkplatz

Dauer:
6 Stunden

 

Wo Fontane seinen Lieblingsbraten aß

ganzjährig
Wo Fontane seinen Lieblingsbraten aß

©Ruppiner Seenland Bollwerk Neuruppin, Foto: TMB - Fotoarchiv / Frank Liebke

Fontane wanderte durch Brandenburg und machte die Schlösser, Gärten und Herrenhäuser des Landes weltberühmt. Dazu zählt auch Schloss Rheinsberg – es gehört zu den schönsten Zeugnissen der Kulturgeschichte des Landes.
Das Schloss ist das Wahrzeichen der Stadt Rheinsberg – und das schönste Bild davon gelingt vom Ufer gegenüber. Denn von dieser Perspektive aus spiegeln sich die charakteristischen Türme des Schlosses besonders schön im Grienericksee.

Rheinsberg ist aber auch jener Ort, dem Kurt Tucholsky sowie Theodor Fontane zu literarischem Ruhm verholfen haben. So hatte Fontane im dortigen Ratskeller schon pausiert und seine Lieblingsspeise Rinderbraten mit Rosinen gegessen.

Und natürlich darf ein Halt am malerisch gelegenen Stechlinsee nicht fehlen. Er ist der größte Klarwassersee in der norddeutschen Tiefebene. Theodor Fontane widmet übrigens dem Stechlinsee im Band „Die Grafschaft Ruppin“ in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ein eigenes Kapitel. Aber auch Gutshöfe lagen Fontane am Herzen. Deshalb geht es während der Tour auch zum Gut Zernikow. 1740 ging es in den Besitz von Michael Gabriel Fredersdorf über, dem Kämmerer und Vertrauten Friedrichs des Großen. Er baute Zernikow zum Musterbetrieb aus und tat etwas Außergewöhnliches: Er züchtete Seidenraupen.

Leistung:

  • Besuch und Führung im Schloss Rheinsberg
  • Mittagessen Ratskeller Rheinsberg
  • Fotostop am Stechlinsee
  • kostümierte Führung im Gut Zernikow 

Dauer:
6 Stunden

 

Meisterwerke: Kloster Chorin und Schiffshebewerk Niederfinow

ganzjährig
Meisterwerke: Kloster Chorin und Schiffshebewerk Niederfinow

©Barnimer Land Kloster Chorin, Foto: TMB - Fotoarchiv / Frank Liebke

Das ehemalige Zisterzienserkloster in Chorin, inmitten des UNESCO-Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, gehört zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik in Brandenburg. Ein nicht minder beeindruckendes Bauwerk steht in Niederfinow – das Schiffshebewerk.

Lautes Muhen und Grunzen tönt durch den Raum. Mit diesen ungewöhnlichen Geräuschen, die aus Lautsprechern kommen, werden Besucherinnen und Besucher der Dauerausstellung im Kloster Chorin begrüßt. Allerdings wird Vieh im ehemaligen Brauhaus schon lange nicht mehr gehalten. Das war vor 200 Jahren allerdings noch ganz anders, als Baumeister Karl Friedrich Schinkel die Gebäude erstmalig besichtigte. In einem Brief an das preußische Finanzministerium erklärte er daraufhin das ehemalige Kloster Chorin zum nationalen Kulturdenkmal. Für ihn galt die Anlage schon damals als der „schönste Schmuck des Landes“. Das war der Beginn der Denkmalpflege und der Start der Restaurierung des Bauwerks, das bis dahin zwischenzeitlich sogar als Steinbruch herhalten musste.

Ein Koloss ganz anderer Art steht in Niederfinow. Das dortige Schiffshebewerk ist aus rund 14.000 Tonnen Stahl gefertigt. Dieser 1934 erbaute Fahrstuhl für Schiffe ist ein einzigartiges ingenieurtechnisches Meisterwerk, das kurz vor dem Oderbruch einen Höhenunterschied von 36 Metern ausgleicht. In den vergangenen Jahren ist ein zweites Schiffshebewerk entstanden, das 2021 in Betrieb gehen soll.

Leistung:

  • Führung ehemaliges Zisterzienserinnen-Kloster Chorin
  • Mittagessen (Tellergericht) im Gasthaus Nieder Oderbruch
  • Schiffsfahrt durch eines der beiden Schiffshebewerke in Niederfinow

Dauer:
5 Stunden

 

Himmlisches Theater“ in einem Kloster

Mai-Oktober
Himmlisches Theater“ in einem Kloster

©Klostergarten Neuzelle, Foto: TMB - Fotoarchiv / Heidi Walter

Es ist einer der größten Schätze Brandenburgs. Das Kloster Neuzelle an der Oder. Vor rund 750 Jahren wurde das Zisterzienserkloster im Jahr 1268 von Heinrich III., Markgraf von Meißen, gestiftet. Es ist eine der wenigen noch vollständig erhaltenen Klosteranlagen Europas. Eine ganz besondere Attraktion ist dort das Museum „Himmlisches Theater“.
Die Stiftskirche St. Marien im Kloster Neuzelle gilt als das barocke Wunder in Brandenburg schlechthin. Besonders eindrucksvoll sind die reich verzierten Altäre. Die üppige Ausstattung mit Stuckaturen, Wand- und Deckengemälden sowie die zahlreichen Figuren, Engel und Putten stammen aus dem böhmischen Kulturraum, da das Kloster damals sehr enge Beziehungen nach Prag unterhielt.

Im Kloster Neuzelle gibt es außerdem ein Theater mit ganz besonderen Bühnenbildern, die 150 Jahre verborgen waren. Diese Kulissen zeigen die komplette Darstellung der Passionsgeschichte, vom Leiden und Sterben Jesu bis zur Kreuzigung durch die Römer in Jerusalem. Seit März 2015 sind Teile dieses Juwels im unterirdisch gelegenen Museum „Himmlisches Theater“ zu sehen. Darunter sind die beiden Szenen „Judaskuss“ im Bühnenbild „Garten“ sowie „Kreuztragung“ im Bühnenbild „Stadt der Öffentlichkeit“. Zum 750-jährigen Jubiläum des Klosters Neuzelle im Jahr 2018 kam die dritte restaurierte Kulisse, „Jesus von Kaiphas“ mit dem Bühnenbild „Palast“ hinzu. Dieses einzigartige barocke Kunstwerk erhielt mit dem extra errichteten Museumsbau unter dem Weinberg im Jahr 2015 einen ganz besonderen repräsentativen Raum. Außerdem sollen in den nächsten Jahren weitere Szenen restauriert werden. Das komplette Theater besteht aus den fünf Bühnenbildern „Garten“, „Palast“, „Palasthof“, „Stadt“ und „Kalvaria“ sowie aus 15 Passionsszenen. Die Kulissen bestehen jeweils aus Holzbahnen und mit bemalter Leinwand bespannten Holzrahmen. Hintereinander gestaffelt wirken diese Kulissen einer Theaterbühne ähnlich.
einklappen

Leistung:

  • Führung Stiftskirche St. Marien Neuzelle „Himmlisches Theater"
  • Klostergarten und Weinberg sowie Verkostung
  • Mittagessen (Tellergericht) im Restaurant „Prinz Albrecht”

Dauer:
6 Stunden

 

Made in Brandenburg - die Thermosflasche

ganzjährig
Made in Brandenburg - die Thermosflasche

©Made in Brandenburg, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann

Sie hält kalte Getränke schön kühl oder heißen Tee stundenlang warm – die Thermosflasche. Gerade an heißen oder kalten Tagen ist sie ein unentbehrliches Reise-Utensil. Und wer hätte das gedacht: Ihr Erfinder Reinhold Burger stammt aus Brandenburg. Eine zweite Errungenschaft hatte ebenso in Brandenburg Premiere: die erste Rundfunksendung.
Das Museumsdorf Glashütte bei Baruth/Mark im Fläming erinnert in einer eigenen Ausstellung an Reinhold Burgers wohl berühmteste Erfindung, die bis heute zahllose Menschen auf der Welt zu schätzen wissen. Daher wurde dem Tüftler und Erfinder in der ehemaligen Hütten-Glasschleiferei ein Denkmal gesetzt.

Schon seit 300 Jahren ist die Kunst des Glasmachens in Glashütte zu Hause. Zu voller Blüte kam das Gewerbe im 19. Jahrhundert, als der Ort mit der Produktion von Lampenschirmen aus Milchglas zum größten Glaserzeuger Brandenburgs aufstieg. In vielen Berliner Salons hingen damals Lampenschirme aus Glashütte. Die Tagestour führt ebenso zur Wiege des deutschen Rundfunks nach Königs Wusterhausen im Dahme-Seenland. „Hallo, hallo, hier Königs Wusterhausen auf Welle 2700.“ Mit diesen Worten begann am 22. Dezember 1920 eine neue Ära für Deutschland. Im provisorischen Studio spielten Postbeamte live ein Weihnachtskonzert. Zum ersten Mal wurden Sprache und Musik als moderiertes Programm gesendet. Heute zeigt das dortige Funktechnikmuseum auf dem historischen Areal zahlreiche Exponate aus 100 Jahren Rundfunkgeschichte.

Leistung:

  • Besuch und Führung durch das Museumsdorf Glashütte (auf den Spuren Reinhold Burgers Vakuumpumpe & Röntgenröhre)
  • Schauvorführung Glasproduktion
  • Mittagessen (3 Tellergerichte zur Wahl im Gasthof Reuner)
  • Besuch und Führung im Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen (mit Schauvorführung 1.000 PS Aggregat)
  • Kaffeegedeck in Hoenckes Gasthaus

Dauer:
6 Stunden