Der Kunst-Hotspot im Herzen Wiens
Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2022 hat sich die Heidi Horten Collection zu einer der spannendsten Kunstadressen im Herzen Wiens entwickelt. Immer mehr nationale und internationale Gäste entdecken das Museum, das mit seiner offenen und lichtdurchfluteten Architektur einen modernen Rahmen für eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen Europas bietet.
Noch bevor Sie das modern gestaltete Museum betreten, welches zwischen der Wiener Staatsoper und dem Burggarten liegt, können Sie den Skulpturengarten erkunden. Dieser künstlerisch gestaltete Außenbereich, der sich direkt vor dem ehemaligen Stadtpalais der Habsburger befindet, sorgt für eine einladende Umgebung und ergänzt das Besuchserlebnis.Das historische Gebäude verbindet somit gekonnt traditionelle Eleganz mit spektakulärerer Architektur.
In der Heidi Horten Collection erleben Sie Kunst auf unmittelbare und entspannte Weise. Die offen gestalteten Räume laden Sie dazu ein, sich frei zu bewegen, Kunstwerke in Ruhe zu entdecken und ganz in ihre Wirkung einzutauchen. Sie verlassen das Museum inspiriert, mit neuen Eindrücken und frischer Energie. Dieses besondere Zusammenspiel macht das Haus zu einem zeitgemäßen Museumserlebnis, das in Wien einzigartig ist.
Ein besonderes Highlight ist der Tea Room im ersten Stock: Als Mischung aus Salon und Wunderkammer von Markus Schinwald und Hans Kupelwieser gestaltet, lädt das Kabinett zum Verweilen ein. Kostbarkeiten und feines Kunsthandwerk aus drei Jahrhunderten schaffen eine intime, inspirierende Atmosphäre. So wird die Heidi Horten Collection zu einem Ort, an dem Kunstgenuss leicht, zugänglich und zugleich außergewöhnlich ist – eine Bereicherung für jedes Wien-Programm.
KLIMT ⇄ WARHOL
Modern Masterpieces: Empowering Minds, Inspiring Hearts
(permanente Ausstellung)
Die Dauerausstellung des Museums zeigt Ikonen der modernen und zeitgenössischen Kunst. Präsentiert werden hochkarätige Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, die Geist und Herz berühren. Das Ausstellungsdisplay, das architektonisch und einzigartig ist, wurde vom renommierten österreichischen Künstler Markus Schinwald kreiert.
Internationale Meisterwerke von Francis Bacon, Georg Baselitz, Jean-Michel Basquiat, Marc Chagall, Kees van Dongen, Lyonel Feininger, Lucio Fontana, Keith Haring, Damien Hirst, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Yves Klein, Gustav Klimt, Roy Lichtenstein, René Magritte, Franz Marc, Henri Matisse, Joan Miró, Emil Nolde, Pablo Picasso, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, Mark Rothko, Andy Warhol und vielen anderen werden Sie in Staunen versetzen!
Erleben Sie diese herausragenden Werke hautnah und gewinnen Sie einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts. Nutzen Sie dazu den kostenlosen Smartify-Audioguide, der Ihnen einen informativen und unterhaltsamen Rundgang bietet. Natürlich können Sie die Dauerausstellung auch im Rahmen einer privaten Führung erleben oder an einem kreativen Workshop im Museumsatelier teilnehmen. Sie von der Schönheit und Ausdruckskraft der einzigartigen Kunstwerke verzaubert und begeistert sein.
ANIMALIA. Von Tieren und Menschen
- 27. März – 30. August 2026
- Eine Ausstellung über Tiere, Menschen und das, was uns verbindet
GOTTFRIED BECHTOLD. Betonporsche
- 29. April – 11. Oktober 2026
ELISABETH VON SAMSONOW. Großes Mädchen
- 17. September 2026 – 28. Februar 2027
TO SHOE OR NOT TO SHOE. Warhol and others.
- 20. Oktober 2026 – 18. April 2027
- Der Schuh als Kunstobjekt – von Warhol bis heute
Weihnachtsbaum 2026
- 25. November 2026 – 2. Februar 2027
Öffnungszeiten:
Täglich außer Dienstag von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Donnerstag von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet
Erreichbarkeit:
Hanuschgasse 3
1010 Wien
U-Bahn: U1, U2, U4: Karlsplatz; U3: Stephansplatz
Straßenbahn: 1, 2, 62, 71, D, Badner Bahn: Oper/Karlsplatz
Bus: 2A: Albertinaplatz; 4A, 59A: Oper/Karlsplatz
ANIMALIA. Von Tieren und Menschen
© François-Xavier Lalanne, Singe Avisé (très grande), 2005/2008 Heidi Horten Collection, Bildrecht Wien, 2026
ANIMALIA. Von Tieren und Menschen
Eine Ausstellung über Tiere, Menschen und das, was uns verbindet
Die Heidi Horten Collection lädt zu einer Ausstellung ein, die zum Nachdenken anregt – und gleichzeitig berührt. Animalia. Von Tieren und Menschen zeigt, wie eng das Verhältnis zwischen Mensch und Tier wirklich ist – und wie unterschiedlich wir Tiere sehen: als Freund:innen, als Symbole, als Nutztiere oder als Projektionsfläche für unsere eigenen Gefühle.
Über 100 Kunstwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert erzählen in Form von Bildern, Skulpturen und Installationen von diesem spannenden Thema. Dabei steht der Begriff Animalia im Zentrum – ein Wort aus der Biologie, das Mensch und Tier gleichermaßen umfasst. Abgeleitet von Anima, dem lateinischen Wort für „Atem“ oder „Seele“ erinnert der Titel, dass Mensch und Tier mehr verbindet, als wir oft denken.
Doch in der Realität ist die Beziehung nicht gleichwertig: Der Mensch sieht sich oft als Krone der Schöpfung und ordnet Tiere hierarchisch ein. In der Ausstellung wird sichtbar, wie diese Haltung in Kunstwerken dargestellt wird – und wie sie unser Selbstbild widerspiegelt. Denn selbst wenn Tiere ohne Menschen gezeigt werden, ist der Mensch immer mitgedacht: in unseren Vorstellungen, in unseren Projektionen, in unserer Geschichte.
Animalia fragt nach den gesellschaftlichen und historischen Strukturen, die in Darstellungen von Tieren stecken: Vom „Freund:in des Menschen“ über die Vermenschlichung und das Festhalten an bestimmten Rollen bis hin zur Ausbeutung. Gleichzeitig öffnet die Ausstellung einen Raum für ein anderes Denken: Was wäre, wenn wir Tiere nicht nur als „andere“ sehen, sondern als Mitgeschöpfe und Mitakteure unseres gemeinsamen Lebens?
Die Ausstellung zeigt Werke von bekannten Künstler:innen wie Damien Hirst, Pablo Picasso, Andy Warhol, Franz Marc, Meret Oppenheim, Roy Lichtenstein und vielen weiteren. Diese Vielfalt macht Animalia zu einem lebendigen Erlebnis – mal humorvoll, mal berührend, manchmal verstörend, aber immer eindrucksvoll.
Animalia ist ideal für Wien-Besucher:innen, die Kunst als Erlebnis verstehen wollen: spannend, zugänglich und überraschend. Ein Besuch, der Perspektiven verändert – und die Frage stellt: Was bedeutet es, Mensch zu sein – und was bedeutet es, mit Tieren zu leben?
Programmhighlight:
- 18.4.2025 (11:00 Uhr -17:00 Uhr): „Hundesalon“ - Künstler Alois Mosbacher porträtiert Hunde von Besucher:innen im Auditorium des Museums
GOTTFRIED BECHTOLD. Betonporsche
© Gottfried Bechtold, Elf Elf (Miniatur), 2008 Courtesy: Galerie Krinzinger
GOTTFRIED BECHTOLD. Betonporsche
Gottfried Bechtold (*1947) gehört zu den prägenden Künstlern der österreichischen Gegenwartskunst. Seit den 1960er-Jahren arbeitet er auf ungewöhnliche Weise: er verbindet Skulptur, Fotografie, Zeichnung, Text und überraschende Aktionen im öffentlichen Raum. Dabei nimmt er genau wahr, wie Symbole in unserer Gesellschaft wirken – und was sie über Werte, Macht und unseren Alltag verraten. Bekannt wurde Bechtold vor allem durch seine Beschäftigung mit dem Auto. Seit den 1970er-Jahren nutzt er das Auto als Spiegel unserer Zeit: als Zeichen für Fortschritt, Freiheit, Status und Mobilität. Und genau diese Bedeutungen stellt er auf den Kopf.
Das wohl bekannteste Werk ist der Betonporsche – eine originalgetreue Kopie eines Porsche 911, gegossen aus massivem Beton. Ein Sportwagen steht normalerweise für Geschwindigkeit, Eleganz und Leichtigkeit. Bei Bechtold wird daraus etwas völlig anderes: schwer, unbeweglich, monumental. Beton, das Material der Stadt, der Infrastruktur und der Bauindustrie, macht aus dem schnellen Traumwagen eine stille, kraftvolle Skulptur. Das Auto verliert seine Funktion und wird zu einem Symbol – das zugleich zeigt, wie sehr wir dem Auto Bedeutungen zuschreiben.
Ende April 2026 parkt ein Betonporsche aus der Serie Elf Elf (2006) vor dem Museum ein. Diese 16 Tonnen schwere Skulptur wirkt wie ein stiller Protest gegen die Versprechen von Geschwindigkeit, Freiheit und individueller Verfügbarkeit, die wir mit dem Auto verbinden. Gleichzeitig entsteht im Hof eine humorvolle, fast ironische Spannung: Wer darf hier parken? Wer besitzt Raum? Und was bedeutet das für unsere Vorstellung von Macht und Status?
Bechtolds Kunst im öffentlichen Raum funktioniert genau über diese überraschende Wirkung: Auf den ersten Blick wirkt der Betonporsche vertraut, doch seine Materialität irritiert – und lädt zum Nachdenken ein. Gerade diese Mischung aus Wiedererkennung und Verfremdung ist das Besondere an Bechtolds Arbeit. Sie lässt uns bekannte Symbole neu sehen und ihre Bedeutung hinterfragen.
In einem Ausstellungsraum des Museums ergänzen Fotografien, Filme und serielle Arbeiten die Präsentation. Sie zeigen, wie Bechtold über Jahrzehnte hinweg das Motiv Auto immer wieder neu gedacht hat – als Thema von Reproduktion, Serie und Dokumentation. So wird klar: Der Betonporsche ist kein Einzelstück, sondern Teil eines großen künstlerischen Denkraums.
ELISABETH VON SAMSONOW. Großes Mädchen
© Die Künstlerin, Foto: Christine Winkler
ELISABETH VON SAMSONOW. Großes Mädchen
Die Heidi Horten Collection lädt zu einer außergewöhnlichen Sonderausstellung ein, die überrascht, berührt und lange in Erinnerung bleibt. In einer großen Ausstellung ist erstmals das Werk der deutsch-österreichischen Künstlerin Elisabeth von Samsonow in seiner ganzen Vielfalt zu erleben – ein Kunsterlebnis, das begeistert.
Schon beim Betreten der Ausstellung beginnt eine Reise: Skulpturen, Bilder, Filme und eine eigens für das Museum gestaltete Installation schaffen eine Atmosphäre, in der man sich treiben lassen kann. Die Räume erzählen Geschichten und laden dazu ein, Kunst nicht nur anzuschauen, sondern zu erleben.
Im Mittelpunkt steht die Natur – die Erde als Ursprung allen Lebens. Viele Werke greifen alte Mythen und Symbole auf und erzählen sie auf moderne, verständliche Weise neu. Es geht um Bewegung, um Veränderung und um die Frage, wie wir mit der Natur und miteinander verbunden sind. Die Ausstellung spricht dabei nicht den Verstand allein an, sondern vor allem die Gefühle.
Ein besonderes Erlebnis sind die großen Holzskulpturen aus ganzen Baumstämmen, darunter Arbeiten aus einer tausend Jahre alten Linde. Hier kann man Zeit förmlich sehen und spüren. Die Kunst wirkt kraftvoll und ruhig zugleich – und lädt dazu ein, stehen zu bleiben und genau hinzuschauen.
Die Bildwelten von Samsonow erinnern an Träume und Fantasiegeschichten. Vertraute Formen tauchen in neuen Zusammenhängen auf und regen dazu an, eigene Bilder und Gedanken entstehen zu lassen. Ein spannender Dialog ergibt sich auch mit ikonischen Werken der Sammlung der Heidi Horten Collection, etwa von Egon Schiele und expressionistischen Künstler:innen, die in die Ausstellung eingebunden sind.
Ein offener Kreativbereich lädt Besucher:innen jeden Alters dazu ein, selbst aktiv zu werden – ein Angebot, das den Besuch besonders lebendig macht.
Diese Sonderausstellung ist ideal für Wien-Besucher:innen, die etwas Außergewöhnliches entdecken möchten: Kunst, die man fühlen kann, in einem der schönsten Museen der Stadt. Ein inspirierender Programmpunkt für einen Kulturaufenthalt in Wien – überraschend, zugänglich und eindrucksvoll.
Programmhighlights:
- 26.9.2026 (11:00 Uhr - 16:00 Uhr): Brezelfest – Veranstaltung mit Performances, Diskurs und Kinderprogramm
- 14.11.2026 (16:00 Uhr - 19:00 Uhr): Laternenfest – Veranstaltung mit Performances, Diskurs und Kinderprogramm
TO SHOE OR NOT TO SHOE. Warhol and others.
© Andy Warhol, Á La Recherche du Shoe Perdu by Andy Warhol. Shoe Poems by Rolph Pomeray (Umschlagblatt) ca. 1955, Heidi Horten Collection , The Andy Warhol Foundation for Visual Arts/Bildrecht, Wien, 2026
TO SHOE OR NOT TO SHOE. Warhol and others.
Der Schuh als Kunstobjekt – von Warhol bis heute
Diese kleine, aber besondere Präsentation nimmt den Damenschuh in den Blick – als Symbol, als Objekt der Begierde und als Spiegel gesellschaftlicher Rollenbilder.
Ausgangspunkt ist Andy Warhols grafische Serie „À La Recherche du Shoe Perdu“ aus dem Jahr 1955. Warhol hatte damals für die New York Times wöchentlich Schuhanzeigen gestaltet. Daraus entstanden mehr als ein Dutzend Zeichnungen, die der Dichter Ralph Pomeroy mit ironischen Texten ergänzte. Warhol fasste die Arbeiten schließlich zu einer Mappe zusammen, die sich heute in der Sammlung der Heidi Horten Collection befindet – und schuf damit ein frühes, überraschend modernes Kunstwerk.
Auf dieser Grundlage zeigt die Präsentation, wie der Damenschuh in der Kunst immer wieder neu gedacht wurde. Neben Andy Warhol sind vor allem Künstlerinnen vertreten, etwa Birgit Jürgenssen, Gudrun Kampl und Lena Henke. Ihre Arbeiten machen deutlich: Der Schuh ist mehr als ein Accessoire. Er steht für Begehren, aber auch für Kontrolle, Erwartungen und die Rollen, die der Gesellschaft zugeschrieben werden.
Ein Besuch dieser Präsentation ist wie ein kurzer, faszinierender Blick in die Welt der Mode, der Bilder und der Ideen – und ein überraschender Einstieg in die Frage, wie Kunst über Dinge spricht, die uns im Alltag begegnen.
Weihnachtsbaum 2026
© Foto: Ouriel Morgensztern, Heidi Horten Collection
Weihnachtsbaum 2026
Die Heidi Horten Collection lädt jedes Jahr eine zeitgenössische Künstlerin oder einen Künstler ein, einen besonderen Weihnachtsbaum zu gestalten. Die entstehenden Arbeiten sind mehr als Dekoration: eine künstlerische Neuinterpretation eines Symbols, das für Tradition, Erinnerung und Gemeinschaft steht.
Der Weihnachtsbaum wird jedes Jahr neu gedacht, transformiert oder in einen überraschenden Kontext gesetzt – oft auch mit Bezug zu aktuellen Themen wie Konsum, Vergänglichkeit oder Umwelt. So entsteht jedes Mal eine ungewöhnliche Installation, die zum Staunen und Nachdenken einlädt.
Die Künstlerin oder der Künstler für Weihnachtsbaum 2026 wird im Herbst 2026 bekannt gegeben. Die Arbeit wird speziell für die Heidi Horten Collection entwickelt und steht im Dialog mit der Architektur und dem städtischen Umfeld – ein einzigartiges Erlebnis in Wien zur Weihnachtszeit.