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  Ansprechpartner: Frau Selina Löffler
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  www: www.sauschwaenzlebahn.de
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„Sauschwänzlebahn“ Blumberg

Die „Sauschwänzlebahn“ ist eine Zugstrecke wie aus einem berühmten deutschen Kinderbuch: Die Gleise schlängeln sich durch die Landschaft, Tunnels führen durch Berge, mit stattlichen Brücken werden Täler überwunden und mitten auf der Strecke eine historische Lok… beinahe glaubt man das Pfeifen der Lok und die schweren Eisenstangen zu hören, die den Zug antreiben.

Auf der „Sauschwänzlebahn“ erleben Sie nostalgisches Flair umgeben von wunderschöner Natur. Die Strecke führt 25 Kilometer von Blumberg-Zollhaus nach Weizen über vier Brücken und durch sechs Tunnels – und wieder zurück. Der Weg ist gesäumt von tollen Blicken in die Täler der Umgebung, in die Wutachschlucht, in den Schwarzwald und bei gutem Wetter sogar bis in die Alpen.
Stilgerecht befahren wir die Sauschwänzlebahn mit historischen Dampfloks, Dieselloks und Waggons. Die Loks haben einiges zu tun, wenn es gilt, die 231 Höhenmeter zu überwinden. Da wird jede Fahrt aus den Bahnhöfen und jeder steilere Anstieg zu einem einzigartigen Hör-Erlebnis.

Ist von der „Sauschwänzlebahn“ die Rede, sind damit allerdings nicht die Loks gemeint, sondern die Strecke selbst! Auch wer beim Namensgeber der „Sauschwänzlebahn“ an ein Schweinchen denkt liegt falsch. Die Museumsbahn hat ihren Namen vielmehr von einem ihrer Tunnel. Die „Große Stockhalde“ bildet in ihrem Verlauf eine Spirale. Der Zug fährt im Tunnel sozusagen einmal im Kreis und überwindet dabei über 15 Höhenmeter. Und weil dieser Streckenverlauf im Tunnel als Ganzes betrachtet an ein geringeltes Schweineschwänzchen erinnert, heißt die Bahnstrecke „Sauschwänzlebahn“.

Ursprünglich wurde die „Sauschwänzlebahn“ für militärische Zwecke gebaut. 1887 bis 1890 wollte die damalige Reichsregierung für einen möglichen erneuten Krieg gegen Frankreich eine Bahnstrecke haben, die rasche Truppenverschiebungen ins Elsass möglich machte. Die Strecke durfte aber nicht wie bereits die vorhandene Hochrheinstrecke Konstanz-Singen-Basel über die benachbarte Schweiz laufen. Im Kriegsfalle hätte man befürchten müssen, dass die Schweiz die Durchfahrt verbieten würde, um ihre Neutralität zu wahren.
1875 und 1876 waren bereits Teile der Wutachtalbahn gebaut worden, bis 1890 kam der Abschnitt hinzu, der heute „Sauschwänzlebahn“ genannt wird.
Zur eigentlichen Friedenssicherung gegen Frankreich wurde die Strecke nie benötigt, für den Personen-verkehr war sie zu langsam… So kam es, dass die „Sauschwänzlebahn“ 1977 kurz vor dem Abriss stand.

Sauschwänzlebahn
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